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Peloponnes – Lakonien

Willkommen in Lakonien

In Lakonien leben auf einer Fläche von 3.636 km² nur rund 93.000 Einwohner in 20 Städten. Damit ist der politische Regionalbezirk des Peloponnes eher dünn bevölkert. Naturräumlich wird Lakonien im Westen vom Taýgetos-Gebirge, im Osten vom Parmom-Gebirge abgegrenzt, die im mittleren bzw. östlichen Finger des Peloponnes auslaufen. In der fruchtbaren Ebene des Flusses Evrotas werden Zitrusfrüchte angebaut. Zwischen den beiden Fingern bietet die Küste des Lakonischen Golfs viele Möglichkeiten für den Strand- und Wassersporturlaub. In der fruchtbaren Landschaft werden Zitrusfüchte, Mandeln und Melonen, sowie Feigen und Oliven angebaut.

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Lakonien bietet dem Besucher bis hin zur südlichsten Spitze des Peloponnes ein buntes Bild unterschiedlichster Landschaften. Bei Wanderern beliebt ist die Mani, eine wildromantische Landschaft des Taýgetos-Gebirges auf dem mittleren Peloponnes-Finger. An den Ausläufern dieses höchsten Gebirgszuges des Peloponnes liegt nahe der Stadt Sparta im Landesinneren die byzantinische Ruinenstadt Mystras.

Etwas südlich von hier beginnt die Talebene des Eurotas, ein sehr gutes Terrain für Radwanderer. Bis auf den östlichen Finger des Peloponnes bleibt das Terrain an der Küste des Lakonischen Golfs meist flach. An der Südspitze des Fingers warten auf der Insel Elafónisos traumhaft schöne Sandstrände wie der Simos-Beach. Geteilt wird der östliche Finger durch die südlichen Ausläufer des Parnon Gebirges. Eine Überquerung des karstigen Berlandes empfielt sich unbedingt, zumal sich an der Ostküste gut getarnt am Hang eines wuchtigen Felsklotzes mit der mittelalterlichen Festungsstadt Monemvasia ein absolutes touristisches Highlight Griechenlands verbirgt.

Kulturstätten Lakoniens

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Mystras - Byzantinisches Zentrum des Peloponnes

Landschaften

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  • Lakonien
  • Sparta
  • Peloponnes
  • 3,636 km²
  • 93.000
  • 20
  • Stand und Wassersport, Fahrrad
  • Sparta
  • Griechenland ist meine zweite Heimat - bei ihrer persönlichen Reiseplanung unterstütze ich Sie gern

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    Stefan Bücker - (+49) 02594 83973

Orte und Städte in Lakonien

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Lakoniens Hauptstadt Sparta, Stadt des mythischen Königs Menelaus und dessen Frau Helena ist mit seinen antiken Stätten einen Besuch wert, sehenswerter aber sind das nahegelegenen Mystrás und Geraki, auch das „Kleine Mystrás“ genannt. Bei einer Fahrt nach Norden lohnt sich ein Besuch Gythios mit atemberaubenden Ausblicken, schönen Stränden und einem der bekanntesten Fotomotiven des Peloponnes, dem Wrack eines gestrandeten Frachters. Von Gythio sind die einzigartigen Bergdörfer der Mani schnell erreicht. Folgen Sie von hier aus der Küstenlinie über Elea und die Fährstadt Neapolis bis zur Insel Elefonisos. An der Ostküste zum Myrtoischen Meer liegt mit der Festungsstadt Monemvasia eine der Hauptattraktionen Griechenlands.

Sparta - Hauptstadt der Antike

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Sparta - eine Stadt die unendlich viele Geschichten zu erzählen hat. Auch wenn man nach dem Wiederaufbau 1834 nicht allzu viel Schönheit vom Stadtkern erwarten darf, spürt man doch immer noch, dass diese Stadt einst eine der bedeutendsten der Antike war. Fast jeder kennt wohl die Geschichten um Leonidas, die Spartiaten und die spartanischen Kriege. Heutzutage spielt sich das Leben hauptsächlich auf der Platiá ab, und in der Umgebung gibt es viel zu sehen. In Sparta selber locken vor allem das archäologische Museum sowie das antike Theater Touristen her, doch nur wenige Kilometer entfernt befindet sich das antike Mystras, das ein Muss jedes Peloponnesurlaubs ist. Das bereits zu mykenischer Zeit besiedelte Sparta hat heute jedoch keine große Bedeutung mehr, ist es doch nur noch ein landwirtschaftliches Zentrum der weiten Ebene.

Geraki - das "Kleine Mystras"

Rund 40 Km östlich von Sparta liegt am Fuße des Gebirges Parnonas  der rund 2.000 Einwohner zählende Ort Geraki. Geraki entstand nahe der mittelalterlichen Siedlung Geronthrai. Dank der bedeutenden und reichlichen archäologischen Schätze in der Ruinenstadt genießt der Ort auch den Beinamen „Kleines Mystras“. Zahlreiche  fränkisch-byzantinische Kirchen und die Ruine einer Buranlage aus dem frühen 13. Jh. weisen auf die einstige fränkische Herrschaft hin. In dem ländlichen Ort hat die Weberei eine lange Tradition.

Gythio - Stadt der Tintenfischfischer

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Gythio liegt rund 40 km nördlich Spartas an der Nordwestküste des Lakonischen Golfs. Rund 7.200 Einwohner leben in der Stadt, die einst der Kriegshafen der Hauptstadt Sparta war. Heute ist Gythio mit den nahegelegenen schönen Stränden vor allem als Badeort beliebt und bildet eine der bestentwickelten touristischen Regionen des Peloponnes. An den Ausläufern des Taýgetos gelegen vermitteln die engen Gassen mit ihren Treppen eine typisch griechische Atmosphäre und man sollte es nicht versäumen, eine der vielen Tavernen zu besuchen und hier Tintenfischspezialitäten zu genießen. Neben den vielen Fischern nutzen auch Fährgesellschaften die gute Lage des Hafens. Piraeus und Kreta sind Ziele des Linienverkehrs.

Gythio ist ein günstiger Standort für Ausflüge in die Mani, zu den Unterwasserhöhlen von Pygros Dirou und Mystras. Ein kleiner Damm verbindet Gythio mit der kleinen Insel Marathonisi, auf der der Mythologie zufolge Paris und Helena auf ihrer Flucht von Sparta ihre erste Liebesnacht verbracht haben sollen; also ein romantisches Eiland, das heute von einem Leuchtturm überragt wird.

Zwei Km von Gythio entfernt liegt Mavrovouni, der wichtigste Badeort der Region von Gythio. Gute 5 Kilometer misst der weite Sandstrand, der bei Einheimischen, Gästen aus Spoarta und Touristen gleichermaßen beliebt ist und von dem Ferienhaus bis zum Hotel reichlich Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Gleich drei Campingplätze machen die Region zu einem Eldorado für Camper. Tavernen und Restaurants bieten mit traditioneller griechischer Kost all das Gute, was Herz und Magen zusammenhalten. Dazu die wunderbare Kulisse des im Hintergrund thronenden Taýgetos-Gebirge… ein traumhaft schönes Fleckchen Erde!

Elea, Archangelos und Marathias

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Die drei kleinen Orte Elea, Archangelos und Marathias liegen an der Ostküste des Lakonischen Golfes im Westen des auf dem östlichen Finger des Peloponnes. Der idyllische Ort Elea liegt in einer kleinen Bucht und der von touristischem Trubel unberührte hübsche Hafen lädt zum Verweilen ein. Ebenfalls ruhig geht es in Archangelos zu. Archangelos bietet seinen wenigen Gästen einen flach abfallenden und sehr familiengerechten Strand, der neben viel Platz auch einen wunderbaren Blick über den Lakonischen Golf bis hin zu den Bergen des Taýgetos bietet. Auch in Marathias, das etwa 10 km südlich liegt, gibt es einen schönen Sandstrand. Sie sollten der Küste noch fünf Kilometer folgen. Belohnt werden Sie hier durch eine wunderbare Küstenlandschaft.

Neapoli - Tor zu Piräus und Kreta

Neapoli, die „Neue Stadt“, liegt im Süden des östlichen Peloponnes-Fingers. Eine breite Küstenstraße trennt die Stadt  von der Küstenlinie. Gleichwohl kann man auch links und rechts des Fährhafens an der Mole seinen Frappe genießen und über die Bucht von Neapoleos auf die Trauminsel Elafonisos blicken. Neapoli ist dank seiner Lage nicht nur ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge nach Monemvasia oder zum Simos-Beach auf Elafonisos, sondern Neapoli verfügt auch selbst über attraktive Sandststrände, viele gut beschilderte Wanderwege und ist zudem ab 2014 an eine Radwanderstrecke angeschlossen. Überdies ist Neapoli per Fähre mit Kreta und Piräus verbunden.

Die Orte von Elafonisos

Im malerischen Hafen von Elafonisos herrscht ein reger Schiffsverkehr. Hier kommen die zahlreichen Touristen nach der zehnminütigen Überfahrt sechs Km nördlich von Neapoli an, die sich von einer an die Karibik erinnernde Szenerie verzaubern lassen wollen. Die zahlreichen Fisch-Tavernen, die Kirche des Hl.  Spyridon und die weiß strahlenden Häuser an der Küstenlinie sind die kulinarischen und architektonischen Höhepunkte, das wahre Ziel der Gäste aber sind die im Mittelmeerraum einzigartigen Sandstrände. Gleiches gilt für Kato Nisi, den zweiten Ort der Insel. Weltberühmt ist Simos’ Beach, der rund zwei Km lange weiße Sandstrand, der flach in das smaragd- bis saphirfarbene und kristallklare Wasser abtaucht.

Monemvasia

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Der wuchtige Felsklotz von Monemvasia mit der Burg nebst der historischen Siedlung ist eine der weltweit größten Tourismusattraktionen. Ähnlich dem französischen Mont-Saint-Michele ist auch das kleine aber sehr imposante Eiland Monemvasia nur durch einen kleinen Damm mit dem Festland verbunden. Monemvasia hat drei Stadteile. Auf dem Festland haben Sie von den Fischrestaurants am Hafen einen fantastischen Ausblick auf den der Küste vorgelagerten Fels, an dem die Festungsanlage mit ihrer Unter- und Oberstadt klebt. Die Festung lädt zu einem wunderbaren Bummel durch die mittelalterliche Geschichte und holperigen Gassen der Stadt mit ihren Toren, Bögen, heimeligen Innenhöfen und byzantinischen Kirchen ein. Nicht versäumen sollte man einen Besuch der Kirchen Christos Elkoménos, Panagia Myrtidiótissa, Agios Nikoláos, die archäologische Sammlung und das Haus des Dichters Yiannis Ritsos am Eingang der Burg. In den Gassen warten zahllose idyllische Tavernen auf Ihren Besuch.

Übrigens ist Monemvasia ein ausgesprochen beliebter Ort für Trauungen und Hochzeitsreisen!

Kardamyli - unwiderstehlich!!

Agamemnon versprach einst dem Achill die Stadt Kardamyli als Mitgift, falls er seine Tochter heiraten würde. Ein wohl wunderbares Geschenk - und auch heute ist Kardamily für Touristen Messeniens und Lakoniens ein absolutes Muss!

In römischer Zeit Hafen für Sparta und in der nachbyzantinischen Zeit Hafen für Mystras strategisch wichtig, verlor der heute rund 600 Einwohner zählende Ort aufgrund seiner schwer zugänglichen Lage am Küstenrand der Mani seine Bedeutung. Aus Felsgestein gebaute Bastionen und Turmhäuser bestimmen die Szenerie. Spektakuläre Strände, der romantische kleine Hafen und die unzähligen Olivenhaine und die kurze Distanz zu den kulturellen Highlights der Mani machen Kardamily unwiderstehlich!

Stoupa - Heimat von Alexis Zorbas

Wer das rund 650 Einwohner zählende Stoupa nicht kennt, der kennt nicht Nikos Kazantzakis' Meisterwerk “Alexis Zorbas", 1964 hier verfilmt mit dem großartigen Anthony Quinn und einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Sieben Oscars gab's, einen davon für das Bühnenbild. Und: Für den Film wurde der Tanz des Sirtakis erfunden! Heute bietet der Ort 45 km südwestlich von Kalamata an der Küste der messenischen Mani zwei schöne Sandstrände, an denen Wassersportler ein fantastisches Angebot vorfinden. Byzantinische Gebäude und magische Winkel machen den Reiz des Ortes aus.

Areopoli - Mani

Areopoli ist der Hauptort der inneren Mani. In dem malerischen Bergdorf auf einer Hochebene über dem messenischen Golf fühlen sich nicht allein rund 1.000 Einwohne wohl, sondern auch zahlreiche Gäste, die sich über wunderschöne Unterkünfte und die zentrale Lage zu einigen der attraktivsten Zielen Griechenlands freuen. So ist auch die an der Dirosbucht gelegene Labyrinth der Unterwasserhöhlen von Pirgos Diroú etwa 10 Km entfernt. 

Gerolimenas - Mani

Gerolimenas ist ein malerischer kleiner Küstenort am südlichen Ende der Halbinsel der Mani. Bis in die siebziger Jahre hinein war der in die felsige Mani eingebettete und abgelegene Ort allein über den Hafen an die Außenwelt angebunden. Man lebte von allem, was der Fischfang erbrachte und was für den Fischfang notwendig war: neben dem Schiffbau war es insbesondere der Nachschub von Eis zur Kühlung des frischen Fangs.  Heute werden viele der aus groben Steinen errichteten Häuser touristisch genutzt. Gäste finden hier urgemütliche Unterkünfte und Restaurants . Schön anzusehen ist der steinige Strand, der für den Zugang ins kühle Nass aber etwas beschwerlich ist.

Itylo - Mani

Itylo (auch Oitylo) ist eine der ältesten Städte auf einem Berghang an der  Westküste der Mani,  und wurde bereits von Homer in der Ilias als Teil des Königreichs des Menelaos erwähnt. Im Mittelalter nahm die Stadt eine wichtige aber wenig ruhmreiche Rolle in der Mani ein: nur in Skoutari gab es mehr Piraten, als in Itylo! Heute schlummert der sehenswerte Ort friedvoll vor sich hin und ist eine gute Adresse für Ruhesuchende. Direkt an der unterhalb des Ortes liegende Küste finden Gäste in Nea Itylo auch Hotel- und Fremdenzimmer. 

Kitta - Mani

Kitta (auch Koita) ist ein Bergdorf in der kargen mittleren Mani mit einem schönen Ausblick auf das Meer. Der nahezu verlassene Ort  ist einerseits für  seine vielen Wohntürme (Maniot Pyrgoi) bekannt. Andererseits erlangte es als Szenerie der letzten Vendetta im Jahr 1870 zweifelhaften Ruf.

Kotronas - Mani

Kotronas liegt an der Ostküste der Mani. Bereits vor 3.500 Jahren wurde die Siedlung an einer von den Gebirgszügen des Taýgetos eingefassten Bucht gegründet. Einst ein wichtiger Hafen, von dem aus ein Teil der mykenischen Marine nach Troja verschickt wurde (Homer), geht es heute in Kotronas und rund um den kleinen Sandstrand  sehr ruhig zu.

Skoutari - östl. Mani

Skoutari ist in heutiger Zeit ein sehr ruhiger Ort in der gleichnamigen Bucht südwestlich von Gythio. Nichts weist mehr darauf hin, dass Skoutari einst, umgeben von Klippen, Felsen und tückischem Gelände, die Piratenhochburg der Mani war. Rund 150 Einwohner leben hier rund um und oberhalb des ruhigen Strandes.

Porto Kagio - Mani

Man könnte meinen, man taucht in eine Miniaturwelt ein, wenn man das kleine Fischerdorf Porto Kagio in der gleichnamigen Bucht an der südöstlichen Spitze der Mani besucht. Einige wenige Häuser, die nahezu allesamt touristisch genutzt sind, und ein kleiner Strand  vereinen auf kleinem Raum vieles dessen, was das touristische Herz begehrt. Bei der Überschaubarkeit der Szenerie ein empfehlenswerter Urlaubsort für diejenigen,  die abseits der großen Touristenströme Ruhe finden wollen. Empfehlenswerte Tavernen und Restaurants mit einem exzellenten Angebot an frischem Fisch runden das harmonische Bild von Porto Kagio ab.

Honig, Öl und Wein - Exzellentes der Region

Die Region um Monemvasia ist für viele exzellente Produkte bekannt. Sie sollten auf jeden Fall den Honig, das Olivenöl, den berühmten Malvasia Wein und nicht zuletzt die lokalen Mandelkuchen probieren.

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Malvasia Weine - beliebt seit dem 12. Jh.

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Malvasia-Weine bestimmten ab dem 12. Jh. über viele Epochen die europäische Weinwelt und verhalfen der byzantinischen Festungsstadt Monemvasia schon im Mittelalter zu Weltruhm? 1945 verboten die Türken die weitere Produktion und mit dem Verbot ging auch das Geheimnis um die so erfolgreiche Produktion verloren. Wurde der Malvasia Wein in den folgenden Jahren in Italien, Portugal, Spanien und Kaliforniern produziert, hat am eigentlichen Geburtsort der Weinsorte die Weinkellerei Monemvasia die Produktion wiederbelebt.  

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